Trickkiste Seite 14

Ein scheinbares Reibrollenproblem beheben

Auf diese Seite befassen wir uns mit ein scheinbares Reibrollenproblem das sehr oft auftritt & in diesem Bezug taucht folgende Frage immer wieder auf;
"Sobald ich versuche, den Motor über die Reibrolle anzulassen, kann man nur unter größter Anstrengung den Motor bewegen.
Meist rutscht das Rad über die Reibrolle.
Woran kann das liegen?"
Zu erst sollte man wissen wie ein Solexmotor gestartet wird (Trickkiste Seite 12) 3te Frage, denn es könnte ja sein dass schlicht & einfach vergessen wird den Dekompressionshebel zu ziehen & das erschwert natürlich den Start & die Symptome die auftreten sind eben die die wir in der Fage wieder finden.
Aber die Antwort lautet meistens, "den Motor Polrad seitig bis auf die Reibrolle abbauen & alles wieder minuziös aufbauen", denn das Problem liegt seltener an der Reibrolle (es sei denn die Koruntschicht hat sich gelöst), sondern eher an der 1sten Mutter weil sie zu fest angezogen wurde oder an der Kupplung weil sie durch langes stehen verrostet ist, hängen bleibt & die Federn ausgeleiert sind.
Auf Bild 1 haben wir den blanken Motorblock mit dem Simmerring & der eingebauten Kurbelwelle.
Auf Bild 2 integrieren wir die Reibrolle mit dem Kupplungsgehäuse & die Kupplungsglocke im Block.
In Schritt 2 platzieren wir den Distanzring auf die Kurbelwelle (siehe Pfeil).
Als nächstes schrauben wir die erste Mutter auf die Welle, sie wird nur Handfest angezogen sonst kann es passieren dass die Welle sich nicht mehr oder sehr schwer drehen lässt.
Jetzt kommt die Staubglocke an ihrem Patz.
Und schon sind wir bei der Kupplung, die 2 Kreuze rechts & links auf den Armen müssen sichtbar sein (siehe Bild im Bild mit den 2 Pfeilen), sonst ist sie falsch montiert.
Die Kuppungsbeläge sollten vor der Montage mit feinem Sandpapier etwas aufgerauht werden.

Die 2te Mutter wird fest angezogen.

Das Lager 6202 wird so montiert wie auf Trickkiste Seite 5 gezeigt wird.
Die Statorplatte mit der gesamten Elektrik wird jetzt befestigt, der Zündzeitpunkt sollte nochmals nachgeprüft werden.
Wie es gemacht wird, wird in der Trickkiste Seite 1 erklärt.

Das Polrad wird als letztes montiert, jetzt kann die Kupplung auf ihre korrekte Funktion überprüft werden & zwar wie folgt;
Die Reibrolle mit der Hand festhalten und gleichzeitig das Polrad im Uhrzeigersinn drehen, das Polrad sollte sich mit geringem Widerstand drehen lassen, weil die Kupplung rutscht.
Dann dreht man das Polrad gegen den Uhrzeigersinn, dabei sollte ein viel größerer Widerstand fühlbar sein.

Diese Bilddokumentation kann als Filmmaterial im Video 3 angeschaut werden.
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